The New Digital Workspace

thefutureofthedigitalworkplace-620x694

Dion Hinchcliffe über die Frage, wie sich Unternehmen auf die Frage nach der Zukunft der Arbeit vorbereiten können und sollten.

Denn viele Unternehmen befinden sich in einer Situation, in der jeder durchschnittliche Haushalt IT mäßig besser ausgestattet ist als der Arbeitsplatz. In der eine neue, digital aufgewachsene Arbeitnehmerschaft einem nur noch defensiv operierenden IT Management gegenübersteht. Und sich genau jene „high potentials“ mit den Arbeitswerkzeugen versorgen, die sie brauchen – und erst gar nicht darauf warten, dass der Arbeitgeber dieser bereit stellt. 2020 werden die Hälfte der Mitarbeiter in Unternehmen genau jene Leute sein, die heute vielfach noch als Geeks belächelt werden. Smartphones bei der Arbeit zu erlauben ist aus dieser Sicht eher das absolute Minimum der Anforderungen, wird aber heutzutage auf Unternehmensseite noch als großer Erfolg gefeiert.

Oder wie es Peter Hinnssen dieses Jahr auf der NEXT14 ausdrückte:

Was erwartet also der Mitarbeiter von seiner „IT“?

  • Ständig aktualisierte Software und Endgeräte: In der Kosumentenwelt dreht sich das Rad immer schneller, in vielen Unternehmen arbeiten Nutzer noch mit Windows XP.
  • Finden statt Suchen. Mitarbeiter brauchen unendlich viel Zeit, um Informationen im Firmennetz zu finden. Während im Privatleben Google auf den ersten Klick hilft, hilft es in den meisten Unternehmen nur, den richtigen Kollegen zu kennen, um etwas zu finden. Die meisten Informationen sind weder indexiert noch mit Metadaten versehen.
  • Social. In der Konsumentenwelt wird über soziale Netzwerke und simple Werkzeuge wie Skype kommuniziert. Im Unternehmen? Unnötige Hürden, digitale Gräben, Compliance und Sicherheitsdiskussionen. Die Umgehung dieser Standards gehrt zum Alltag der Wissensmitarbeiter.
  • Mobile First im Unternehmen. Vielleicht nicht einmal Mobile First, aber wenigstens Mobile. Enterprise Software ist nichts für mobile Devices, zudem fehlt das Know how in den Unternehmen, vermeintlich simple Funktionalitäten, die Privatanwender von Dropbox, Evernote & Co kennen, kann das Unternehmen Mitarbeitern nicht bereitstellen. Ein krasser Gegensatz zum Verbreitungsgrad der mobilen Endgeräte im Unternehmen, deren Dichte nach oben hin massiv zunimmt.
  • Sharing. Sicherheit und Privacy sind große Herausforderungen für die Unternehmen, aber auch das „Totschlagargument“ für einen simplen Austausch von Daten und Dateien. Mail ist nach wie vor das Trägermedium und stößt immer öfter an Grenzen.
  • Hochverfügbarkeit. Mobilität, mobile Endgeräte, flexible Arbeitszeiten, ortsunabhängiges Arbeiten – 99,9% Verfügbarkeit, also ein Tag Ausfall, werden nicht mehr geduldet. „Four 9s“, 99,99%, weniger als eine Stunde Ausfall im Jahr ist das Ziel.

You might notice that this list of digital workplace expectations is surprisingly simple and fundamental. There’s no big data here, Google Glass, or enterprise gamification. It’s is a far cry from the cutting edge of what’s possible in the consumer world or even the enterprise. Rather it’s just the realistic minimum that enterprises need to support today in terms of treading water on digital competency, remaining competitive, attracting talent, and sustainably creating value for their customers and shareholders in recognizable and useful forms.

Die Herausforderungen für die IT und für das gesamte Unternehmen liegen auf der Hand: Neue Formen der Zusammenarbeit, der internen Organisation und der Mitarbeiterführung und Personalentwicklung unterstützen, neue Technologien schnell adaptieren und mit Technologiezyklen Schritt halten.

Keine leichte Aufgabe. Ein Wandel in Strategie, Organisation, Prozessen, Infrastruktur – und in den Köpfen. Aufgaben für die nächsten Jahre.