IBM: Innovation rund um e-Mail mit IBM Verse


IBM hat gestern IBM Verse, the Artist formerly known as Mail Next, vorgestellt.

Gute Zusammenfassung bei heise:

E-Mail dient nicht nur zur Kommunikation, sondern auch zur Selbstorganisation. Was habe ich erledigt, was muss ich noch machen? Viele Tools sind angetreten, um E-Mail von dieser Bürde zu entlasten. Todo-Listen, Aktivitäten als leichtgewichtiges Projektmanagement, Chat für den schnellen Austausch, Communities, Messageboards, Foren, Wikis, Blogs. All diese Tools haben E-Mail ergänzt, aber niemals abgelöst. Nun will IBM das Problem an der Quelle lösen. Die Schlüsseltechnik dafür heißt Analytics. Flankiert wird sie von sozialen Komponenten und nicht zuletzt einem frischen Design.

Die Computerwoche berichtet ebenfalls:

IBM Verse sei das Ergebnis einer 100-Millionen-Dollar-Investition und bringe erstmals führende Cloud-, Analytics-, Social- und Security-Funktionen zusammen, um dem Arbeiten mit E-Mail den Weg in die Zukunft zu bahnen, heißt in der Ankündigung von „Big Blue“. Verse wird über die Softlayer-Cloud bereitgestellt.

Eigentlich weniger ein neuer Mail-Client als mehr ein Dashboard, bei dem zwar e-Mail mit Domino-Backend im Zentrum steht, aber andere Informationen und Kanäle mithilfe von Analytics aus IBMs Watson Technologie zusammengestellt und für den Nutzer aufbereitet und in Kontext gesetzt werden. Das alles natürlich in der Cloud. Es wird spannend, ob es eine solche Technologie überhaupt noch on premise geben kann. Wer kann sich schon einen Watson in den Keller stellen?
Spannend auch, wie IBM diese Technologie zukünftig neben oder statt Lotus Notes positionieren will.